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Ich möchte zwei Mehle mischen

Zwei Mehle. Eine Mischung für dein Rezept.

Lies die Proteinwerte deiner Mehle ab. Du siehst, wie viel du von jeder Sorte abwiegst und wie du die Mischung verwendest.

Eine Schüssel Mehlmischung neben zwei Mehlsorten und geschnittenem Brot

So liest du das Etikett

Suche ‘Eiweiß’ in der Nährwerttabelle pro 100 g. Nutze diesen Wert für Mehl A und Mehl B. Eine Portionsangabe musst du zuerst umrechnen.

Beispiel einer Nährwertangabe
Pro 100 gEiweiß: 11 gDann 11 % eingeben

Welchen Zielwert wählen?

Verwende den Proteingehalt des im Rezept genannten Mehls, sofern bekannt. Dein Ziel muss zwischen den beiden eingegebenen Werten liegen. Unbekannt? Wähle zuerst ein geeignetes Mehl; 12 % sind hier ein Rechenbeispiel, kein Standard für jedes Brot.

Ein Verhältnis ausprobieren

Beispiele mit fiktiven Etikettwerten. Ersetze sie durch die Angaben auf deinen eigenen Packungen.

Welche Mehle hast du zu Hause?

Nutze die Angabe der Mühle oder das Etikett: 11 g Eiweiß pro 100 g entsprechen 11 %. Nährwertangaben sind gerundet.

Diese Mengen wiegst du ab

Mehl A (10%)
250 g
Mehl B (14%)
250 g
Mehl insgesamt
500 g
Protein in deiner Mischung
12%

Mische beide Mehlsorten zuerst gründlich. Verwende die Mischung dann als Mehl in deinem Rezept.

Die Mengen zum Abwiegen sind gerundet. Der Proteingehalt wird aus den ungerundeten Gewichten und deinen Eingaben berechnet.

Vom Ergebnis in die Rührschüssel

Die Mengen unten folgen deinen Eingaben. Die Fotos zeigen die Handgriffe. Steht eine Menge auf null, musst du dieses Mehl nicht zugeben.

  1. Mehl aus einer salbeigrünen Schale wird in eine Glasschüssel auf einer Küchenwaage geschöpft

    Mehl A abwiegen

    Eine leere Schüssel auf die Waage stellen und Tara drücken: Die Anzeige muss null zeigen. 250 g Mehl A abwiegen. Die Packung danebenlegen, damit du A und B nicht verwechselst.

  2. Das zweite Mehl wird aus einer cremefarbenen Schale zum ersten Mehl in die Glasschüssel gegossen

    Mehl B dazugeben

    Mehl A in der Schüssel lassen und erneut Tara drücken. Jetzt 250 g Mehl B zugeben. Das ist das zusätzliche Gewicht von B; Mehl A befindet sich bereits in der Schüssel.

  3. Beide trockenen Mehle werden in derselben Glasschüssel mit einem Schneebesen gleichmäßig vermischt

    Trocken mischen und verwenden

    Mit Schneebesen oder Löffel vorsichtig mischen, auch am Boden und an den Rändern. Du hast nun 500 g Mischung. Sie ersetzt die gesamte Mehlmenge im Rezept und kommt nicht zusätzlich dazu. Danach mit den übrigen Zutaten und Schritten dieses Rezepts fortfahren.

Was sagt die Mischung über deinen Teig aus?

Der Proteingehalt beschreibt eine Eigenschaft. Glutenqualität, Getreideart und Vollkornbestandteile beeinflussen ebenfalls das Teigverhalten. Die Rechnung legt keine neue Wassermenge, Knetzeit oder Gehzeit fest.

Wo finde ich den Proteingehalt?

Verwende möglichst die Produktspezifikation der Mühle. In der Nährwerttabelle kannst du die Gramm Eiweiß pro 100 g direkt als Prozentwert eingeben. Bei einer Portionsangabe teilst du das Eiweißgewicht durch das Portionsgewicht und multiplizierst mit 100; Rundungen auf dem Etikett machen diese Schätzung ungenauer.

Kann ich so jedes Brot- oder Pizzamehl nachmischen?

Du kannst den Proteingehalt annähern, aber nicht alle Eigenschaften eines anderen Mehls. Glutenqualität, Getreideart und Ausmahlungsgrad spielen ebenfalls eine Rolle. Vollkornmehl, Dinkel und Roggen verhalten sich auch bei gleichem Proteingehalt anders als helles Weizenmehl. Tipo 00, T65 und Type 550 sind keine Proteinprozente oder direkten Angaben zur Backstärke.

Brauche ich mehr oder weniger Wasser?

Das lässt sich aus dieser Berechnung nicht direkt ableiten. Beginne mit der Hydration deines Rezepts und passe sie bei Bedarf beim Mischen an. Dieser Rechner bestimmt nur das Verhältnis deiner Mehle und verändert dein Rezept nicht.