Vom Mehl zum gut formbaren Teig
Wie viel Wasser verträgt dein Mehl?
Wähle dein Mehl, das Gebäck und die gewünschte Teigkonsistenz. Du erhältst keinen magisch exakten Wert, sondern einen sinnvollen Startpunkt mit Spielraum.
Mehlmarke, Proteingehalt und Knetmethode spielen weiterhin eine Rolle.
Dein Teig
Wähle deinen Ausgangspunkt
Nicht ganz sicher? Wähle die Mehlsorte, die den größten Teil deines Rezepts ausmacht, und beginne mit „Gut zu verarbeiten“.
Mit einem Backplan beginnen
Jedes Beispiel beginnt mit 500 g Mehl. Mehlsorte, Gebäck und Verarbeitung sind voreingestellt; du kannst alles anpassen.
Praktischer Startpunkt
Empfohlene Wassermenge
Was bedeutet dieser Prozentsatz?
Je 100 g Mehl: 67 Gramm Wasser.
Der Prozentsatz vergleicht Wasser mit Mehl, nicht mit dem gesamten Teiggewicht.
fester62–72%weicher
- Wasser am Zielwert
- 335 g
Teile das Wasser in zwei Portionen
Die Reserve ist bereits Teil der empfohlenen Wassermenge. Gib sie nur dazu, wenn der Teig sie aufnehmen kann; sie kommt nicht zusätzlich zur Gesamtmenge hinzu.
So gehst du vor
- Mische das Mehl zuerst mit der empfohlenen Anfangsmenge Wasser.
- Lass den Teig 15–20 Minuten ruhen und fühle dann erneut.
- Gib das zurückgehaltene Wasser nach und nach hinzu; du kannst jederzeit aufhören.
Kräftiges Brotmehl kann oft mehr Wasser binden, braucht aber auch ausreichendes Kneten oder Falten.
Dies ist ein Startwert, keine Grenze. Temperatur, Ruhezeit, Kneten und das konkrete Mehl bestimmen, wie viel Wasser angenehm ist.
Möchtest du daraus ein vollständiges Rezept machen?
Übernimm diesen Prozentsatz in den erweiterten Rechner und ergänze Salz, Triebmittel und weitere Zutaten.
So kann sich der Teig anfühlen
Drei anschauliche Beispiele mit hellem Weizenmehl. Ein Foto zeigt keinen genauen Prozentsatz; Vollkorn, Dinkel und Roggen können sich anders verhalten.

Fester
Hält leicht die Form und bietet etwas Widerstand. Gib nicht sofort die ganze Wasserreserve dazu; mische gründlich und lasse den Teig erst ruhen.

Geschmeidig
Lässt sich dehnen und falten, bleibt aber zusammenhängend. Etwas Klebrigkeit ist normal; nutze bei Bedarf eine Teigkarte.

Feucht
Läuft stärker auseinander und klebt mehr. Arbeite mit feuchten Händen oder einer Teigkarte und folge den Faltschritten deines Rezepts.
Mehr Wasser garantiert keine größeren Poren. Mehlstärke, Kneten oder Falten, Gare und Formen zählen ebenfalls.
Vom Rechnen zum Backen


